Wanderberichte - Wanderfreunde Stormarn

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Natur und Kultur im Süden Stormarns,

Wanderfreunde Stormarn
Veröffentlicht in Wanderwegbeschreibung · 20 März 2020


Der Stormarnweg wurde anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Kreissparkasse Stormarn in Zusammenarbeit
mit dem Mitgliedsverein des Wanderverbandes Norddeutschland e.V., den Wanderfreunden Stormarn e.V., und
Unterstützung des Kreises projektiert, markiert und mit 2 Wegweisern und einigen Orientierungstafeln ausgestattet.
Die Übergabe an die Öffentlichkeit  erfolgte im August 1988. Der etwa 90 km lange Wanderweg führt durch das
Kreisgebiet: in Reinbek beginnend, über Ahrensburg und Bad Oldesloe nach Reinfeld. Er tangiert im Sachsenwald
den Europäischen Fernwanderweg E 1 (Nordsee-BodenseeGotthard-Mittelmeer). Eine 18 km lange Anbindung
macht es möglich die Wanderung bis in die Stadtmitte von Lübeck fortzusetzen.
Von Reinfeld über Groß Wesenberg, wo die Trave gequert wird, geht es über Klein Wesenberg, bei Radberg über
die Bahnlinie nach Reecke und Rennsahl; hier wieder zur Trave und nach Niendorf, entlang der Bahn bis Moisling
und zur Kanal-Trave. Am Kanal entlang bis zu den Wallanlagen von Lübeck endet dieses Wegteil in der Nähe des
Holstentores. Der Stormarnweg bringt den Wanderer zu vielen Sehenswürdigkeiten des Kreises. Es handelt sich
hier um einen Hauptwanderweg, markiert mit gelben Richtungspfeilen mit einem roten Rand. Hinweise zu
Verkehrsanbindungen sind mit einem weißen Pfeil markiert. Er ist hier in der Richtung von Reinbek in Richtung
Reinfeld und Lübeck beschrieben.
Empfohlen werden die Karten Nr. 9 u. 12 der Wander- u. Freizeitkarte des LVA SchleswigHolstein; die
KOMPASS-Karten 719 Lübeck, Priwall u. 722 Herzogtum Lauenburg., Sachsenwald, Elbe.

Wegteil Reinbek – Großensee, 19 km

Der Wanderweg hat seinen Anfang in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Reinbek
und zwar am Schloß und dem dazugehörigen Mühlenteich.. Wir folgend
den Markierungszeichen gelber Richtungspfeil, rot gerandet. Über den
Wohltorfer Kirchensteig, Silk, Aumühle, über die Bille hinweg zum Mühlenteich.
Wir gehen in Ufernähe an der Bille weiter, bis nach Witzhave. Durch das Corbektal,
kommen zur Rausdorfer Mühle (Privatbesitz), dann zu den Grander Tannen,
durchwandern den Forst bis zum Südufer des Großensees
(E, B nach
Hamburg).

Wegteil Großensee – Ahrensburg, 16 km

An der südlichen Badestelle des Großensees setzen wir über die Seestraße in
Ufernähe die Wanderung fort, die uns zunächst in den Forst Karnap führt.
Über Sieker Landstraße, Lütjensee, Hainholz, Radwanderweg, Schultwiete,
Hoisdorfs (B, E, Ü). Über den Eilberg (66 m) erreichen wir die U-Bahn-Station
Großhansdorf. Über den Wöhrendamm, Hansdorfer Mühlenteich Pinnberg Bogen,
Forst Eilshorst, entlang des Hopfenbaches kommen wir zum Ahrensburger
Schloß im mittelalterlichem Baustil, wo diese Etappe endet.



Wegteil Ahrensburg (Schloß) – Bargteheide, 15 km

Vom Schloß wenden wir uns nach links, kurz entlang der Lübecker Straße, An der
Schöngärtnerei und folgen auf Anliegerstraßen, bis wir auf einer Brücke die
Bahnlinie überqueren können. Nun gehen wir über den Kornkamp, Ewige
Weide, das Industriegebiet Beimoor, Beimoorweg, zum Forst Tiergarten. Vom
Großhansdorfer Weg kommen wir zum Bahnhof und zur Stadt Bargteheide.  
Am Schnittpunkt mehrer alter Landstraßen ist die Stadt Bargteheide eine
Gründung aus dem 13. Jahrhundert (E, Ü, DB, B).

Wegteil Bargteheide – Bad Oldesloe, 28 km

Am Bahnhof von Bargteheide wenden wir uns zunächst nach links zur
Bornberg-Siedlung und zum Fuße des aussichtsreichen Bornberges (59 m, hier
Denkstein und Rastplatz). An der Straße nach Jersbek (6 km) sehen wir zuerst
den restaurierten Eiskeller, dann das 1678 erbauten Torhaus und links davon
erwarteten uns die Reste der früher großartigen Barock-Gartenanlage. Wir wandern
durch den Jersbeker Forst bis Neuenteich. Über Bargerhorst, Sülfelder Weide,
Grabau (16 km), Söhren, Vinzier, Forst Lüttwohld nach Tralau und Nütschau.
Im eindrucksvollen Herrenhaus des 16. Jahrh. befindet sich seit einiger Zeit ein
Benediktinerkloster. Vom Altfresenburg über Brennermoor rereichen
wir Bad Oldesloe. Eine Treppe führt

Wegteil Bad Oldesloe – Reinfeld, 12 km

Vom Marktplatz aus steigen wir zur Kirche und zur Mühlenstraße. Von hier zur
Travebrücke, nun können wir nach recht der Trave flussab folgend die Tour beginnen.
Den „Travewanderweg“ benutzen wir bis wir die B 75. eine Brücke über die
Bahnlinie bringt uns in den Forst Kneeden. Über Steinfeld, Hohenkamp,
Steinkampsholz, Dröhnhorst, Messingschlägerteich gelangen nun nach Reinfeld,
zum Herrenteich, der aufgestauten Heilsau. Die Klostermauer ist
einer der wenigen Reste des Zisterzienserklosters, welches im 12. Jahrhundert
angelegt und so der Ursprung der „Karpfenstadt“ wurde.

Wegteil Reinfeld - Lübeck, 18 km

Nicht von vornherein geplant, aber doch realisiert wurde die Anbindung an
Lübeck, welche die Wanderung komplettieren kann. Dazu wenden wir uns
vom Bahnhof nach links über die Gleise, verlassen Reinfeld auf der B 75
und biegen in Stubbendorf nach links ab, über Redderschmiede, Groß
Wesenberg, Reecke erreichen wir einen Fußweg in das Travetal südlich
von Hamberge (E, Ü ,B). Dieser Weg führt uns wieder an die Bahn
und in die Siedlung Moisling. Der Fußweg entlang der Bahn führt uns an
die Kanal-Trave, wir folgen ihr nach links, später durch die Wallanlagen zur
Innenstadt bis in ummittelbare Nähe des Holstentores (E, Ü,
DJH, DB, B).


Erstfassung 1989 Schl. (von Reinfeld nach Reinbek)
für „Fern- und Hauptwanderwege in Schleswig-Holstein“
aktualisiert Okt. 2002 u. Juli 2008 (von Reinbek nach Reinfeld und Lübeck)



Etappen:6
Länge:114,0  km
Aufstieg:474  m
Abstieg:480  m
Min. Höhe:2  m ü. NN
Max. Höhe:69  m ü. NN
Startpunkt:Reinbek
Geo. Breite:53° 30′ 32″ N
Geo. Höhe:10° 14′ 54″  O
Zielpunkt:Lübeck
Geo. Breite:53° 52′ 11″ N
Geo. Höhe:10° 41′ 11″  O









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